Unterstützung für wichtige Anliegen in der Region

Freitag, 10.02.2012

Ein wenig verspätet zwar, aber deshalb nicht weniger von Herzen hat die Helmut Meeth GmbH & Co. KG in den vergangenen Tagen ihre Weihnachtsspenden übergeben. Mit jeweils 1.000 Euro unterstützt das Unternehmen den Elternkreis behinderter Kinder Wittlich e.V. und den Förderverein Abtei Himmerod e.V.

„Anstelle der sonst üblichen Geschenke wollten wir zu diesem Weihnachtsfest das Geld für einen guten Zweck spenden. Dafür haben wir uns zwei Vereine ausgesucht, die sich zwar sehr unterschiedlichen, aber gleichermaßen wichtigen Anliegen hier in unserer Region widmen und die diese finanzielle Unterstützung deshalb ganz sicher verdienen“, erklärt Geschäftsführer Helmut Meeth.

Die eine Hälfte der Spende kommt dem Elternkreis behinderter Kinder Wittlich e.V. zugute. Der Verein engagiert sich in der Beratung und Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern. Im Fokus stehen dabei vor allem die Eltern, denen die Selbsthilfegruppe den Alltag erleichtern will. „Über diese Spende freuen wir uns sehr, denn sie ist nicht nur eine Anerkennung für unsere Arbeit, sondern vor allem ermöglicht sie es uns, weitere Projekte zu unterstützen“, sagt der erste Vorsitzende Josef Schmitz.

Spende Elternkreis behinderter Kinder

Personalchefin Daniela Meeth und Prokurist Otto Rauen (r.) bei der symbolischen Spendenübergabe mit Josef Schmitz, dem ersten Vorsitzenden des Elternkreis behinderter Kinder Wittlich e.V.

Welches Projekt genau mit der Spende bedacht wird, ist bislang noch nicht entschieden. „Wir haben natürlich schon ein paar Ideen, aber da wir mit allen Spenden sehr sorgfältig umgehen, möchten wir erst noch prüfen, wo genau wir mit dem Geld am meisten helfen können“, so Schmitz. Geprüft werden zurzeit drei Vorhaben: zum einen der finanzielle Zuschuss für eine Familie, die für ihre erwachsenen, mehrfach schwerstbehinderten Zwillinge einen Lifter benötigt. Zum Zweiten die Beteiligung am Bau einer Außenliftanlage für eine andere Familie. Und außerdem die Bezuschussung einer gemeinsamen Freizeit in einer Jugendherberge als Angebot für die Familien des Vereins. „Auch wenn wir noch nicht wissen, welches dieser Projekte letztendlich mit unserer Spende unterstützt wird, sind wir uns sicher, dass der Elternkreis ein Vorhaben auswählt, bei dem das Geld sehr gut angelegt ist“, erklärt Daniela Meeth, die Personalchefin der Helmut Meeth GmbH & Co. KG.

Zweiter Teil der Spende für Erhalt eines bedeutenden Kulturguts

Die zweite Hälfte der Spende, also ebenfalls 1.000 Euro, geht an den Förderverein Abtei Himmerod e.V. Der Verein wurde im vergangenen November gegründet und engagiert sich für den Erhalt des Zisterzienserklosters. Die Abtei Himmerod ist das einzige heute noch existierende Kloster, das vom heiligen Bernhard in Deutschland gegründet wurde. Mittlerweile leben dort nur noch rund ein Dutzend Mönche und die Abtei ist auch finanziell sehr angeschlagen.

Spende Abtei Himmerod

Personalchefin Daniela Meeth und Prokurist Peter Hermes (r.) bei der symbolischen Spendenübergabe mit Dr. Thomas Simon, Vorsitzender des Fördervereins Abtei Himmerod, und Pater Stephan (v.l.).

Ein Jahr lang sollen deshalb noch einmal neue Ideen und Konzepte umgesetzt werden, um auszuloten, ob das Kloster wieder rentabel gemacht und somit der Erhalt gesichert werden kann. „Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Kloster auf diesem Weg sowohl mit neuen Impulsen als auch finanziell zu unterstützen. Denn wir wollen das geistige und kulturelle Erbe unbedingt bewahren. Dafür sind wir auf jede Art der Unterstützung angewiesen und freuen uns deshalb sehr über diese Spende“, sagt der Vorsitzende Thomas Simon.

Hier muss ebenfalls erst noch entschieden werden, welches Projekt genau mit der Spende gefördert wird. „Auch beim Förderverein Abtei Himmerod e.V. sind wir sicher, dass unsere Spende einem sinnvollen Zweck zugutekommen wird. Und wenn wir auf diese Weise ein wenig dazu beitragen können, das jahrhundertealte Kulturgut in seiner ursprünglichen Bestimmung zu erhalten, dann freut uns das sehr“, sagt Firmenchef Helmut Meeth.

(bs)
10.02.12