Helmut Meeth GmbH & Co. KG steigert CO2-Einsparung

Freitag, 12.04.2013

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG hat im vergangenen Jahr insgesamt rund 173.000 kg Verarbeitungsreste aus ihrer Kunststofffenster-Produktion gesammelt und zur werkstofflichen Aufbereitung weitergegeben. Auf diese Weise trug der Wittlicher Fensterbauer dazu bei bis zu 340.000 kg CO2e einzusparen und leistete damit einen aktiven Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen.

Bei der Fertigung hochwertiger Fensterprofile fallen immer wieder Materialabschnitte an, zum Beispiel bei der Neueinstellung von Werkzeugen oder bei der Verarbeitung von Profilstangen. Dieser Verschnitt kann intelligent recycelt werden. Deshalb sammelt die Helmut Meeth GmbH & Co. KG die PVC-Reste in ihrer Produktion und führt sie der werkstofflichen Aufbereitung zu. Die Produktionsreste werden verarbeitet zu PVC-Granulat oder PVC-Mahlgut, das als hochwertiges Ausgangsmaterial für neue Fensterprofile verwendet werden kann.

CO2-Einsparung

 

Das Recycling der Kunststoffreste hat gleich zwei positive Effekte: Zum einen wird das vorhandene Material bestmöglich ausgenutzt. Zum anderen werden aber auch die CO2-Emissionen reduziert. Denn die Aufbereitung der Materialreste zu Granulat oder Mahlgut spart im Vergleich zur Produktion von Primär-PVC bis zu 89% Treibhausgase.

Im vergangenen Jahr hat die Helmut Meeth GmbH & Co. KG rund 173.000 kg Verarbeitungsreste gesammelt und durch das Recycling dieses Materials bis zu 340.000 kg CO2e eingespart. Die CO2-Einsparung konnte damit im Vergleich zum Jahr 2011 um bis zu 20.000 kg CO2e gesteigert werden.

„Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind zwei Aspekte, die auch für Unternehmen immer wichtiger werden. Eine intelligente Weiterverwertung von anfallenden Materialresten ist deshalb für uns selbstverständlich. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Energie und Rohstoffe, die zur Produktion unseres Werkstoffes benötigt werden, so effizient wie möglich genutzt werden“, sagt Firmenchef Helmut Meeth.

(bs)
12.04.13