Zertifizierte einbruchhemmende Fenster, Notausgangs- und Paniktüren

Donnerstag, 08.10.2015

Mehr Sicherheit durch Fenster – diese Anforderung stellen Kunden immer häufiger. Diesem Trend entsprechend hat sich die Helmut Meeth GmbH & Co. KG jetzt in das polizeiliche Herstellerverzeichnis für geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster und Fassaden aufnehmen lassen. Hierzu wurde die Fertigung der einbruchhemmenden Kunststoff-Fenster vom unabhängigen Prüfinstitut ift Rosenheim zertifiziert. Außerdem neu: Das Wittlicher Unternehmen darf nun auch Notausgangs- und Paniktüren vertreiben.

Wer heute baut oder saniert, achtet immer häufiger darauf, auch schon mit den neuen Fenstern für mehr Sicherheit zu sorgen. Deshalb gewinnen einbruchhemmende Fenster der Widerstandsklassen RC 1 und RC 2 immer mehr an Bedeutung. Auch die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen empfehlen den Einbau einbruchhemmender Fenster oder Fenstertüren ab der Widerstandsklasse RC 2 (DIN 1627) als guten Schutz gegen Einbrüche.

„Fenster dieser Widerstandsklassen bieten wir schon lange an. Und beste Qualität ist für uns immer die wichtigste Maxime – das gilt natürlich auch für den Einbruchschutz. Nachdem dieses Thema mittlerweile immer wichtiger wird, wollten wir deshalb die hohe Sicherheits-Qualität für unsere Elemente von unabhängiger Seite dokumentieren lassen“, erklärt Firmenchef Helmut Meeth.

Einer von rund 80 geprüften und zertifizierten Herstellern
Für ihre einbruchhemmenden Kunststoff-Fenster der Widerstandsklassen RC 1 und
RC 2 / RC 2 N erhielt die Helmut Meeth GmbH & Co. KG ein Zertifikat vom unabhängigen Prüfinstitut ift Rosenheim. Dies war die Grundlage für die Aufnahme des Wittlicher Fensterbauers in das Herstellerverzeichnis für geprüfte und zertifizierte einbruchhemmende Fenster und Fassaden. Von den mehreren Tausend deutschen Fensterherstellern werden zurzeit rund 80 Unternehmen in diesem Herstellerverzeichnis der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen geführt. Um eine gleichbleibende Qualität sicherzustellen werden diese Betriebe auch regelmäßig von den Zertifizierungsstellen überwacht und kontrolliert.

Zertifizierte einbruchhemmende Fenster haben einen gewichtigen Vorteil gegenüber Elementen, die zum Beispiel nur auf einen Beschlag ähnlich RC 2 setzen: Es ist sichergestellt, dass die Gesamtkonstruktion – also das Zusammenspiel aus Rahmen, Beschlag und Verglasung – keine Schwachpunkte aufweist. Möglich wird dies bei den zertifizierten einbruchhemmenden Fenstern durch eine praxisgerechte Einbruchprüfung: Mit den gleichen Mitteln und Methoden wie Einbrecher sie verwenden wird hierbei versucht, das Fenster aufzubrechen. Die Methoden und Werkzeuge unterscheiden sich dabei je nach Widerstandsklasse. Gleiches gilt für die Zeit, die ein Fenster diesen Einbruchsversuchen standhalten muss. Auf Konstruktionen, die eine solche Prüfung bestanden haben, kann der Kunde sich dann auch tatsächlich verlassen.

Auch unabhängig zertifiziert: Notausgangs- und Paniktüren
Bei einem weiteren sicherheitsrelevanten Aspekt kann die Helmut Meeth GmbH & Co. KG aktuell ebenfalls mit Neuigkeiten aufwarten: Seit kurzem darf das Unternehmen Türen mit der Fähigkeit zur Freigabe nach DIN EN 14351-1 anbieten. Diese Türen werden in Flucht- und Rettungswegen eingesetzt – sie müssen im Ernstfall garantiert funktionieren. Aus diesem Grund dürfen Türen dieser Art nur von zertifizierten Herstellern vertrieben werden.

In einer Ersttypenprüfung wird sichergestellt, dass alle Bestandteile der Tür optimal zusammenarbeiten, auch unter verschiedenen Einflüssen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Verriegelungs- und Beschlagtechnik. Außerdem muss durch die unabhängige Zertifizierungsstelle eine Überprüfung des Herstellerwerkes und seiner werkseigenen Produktionskontrolle erfolgen. Im weiteren Verlauf ist eine regelmäßige Überwachung vorgeschrieben, sowohl durch den eigenen Betrieb als auch von der Zertifizierungsstelle.

Kurt Andries KA„Notausgangs- und Paniktüren sind Produkte, bei denen es zwingend notwendig ist, dass sie jederzeit fehlerfrei funktionieren. Deshalb ist ihr Herstellungsprozess auch streng reglementiert und wir sind stolz, dass wir nun zu den Unternehmen zählen, die diese Elemente herstellen und vertreiben dürfen“, sagt Kurt Andries, Leiter Vertriebssteuerung & Produktmanagement bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG.

(bs)
08.10.15