Bei verschiedenen Übungen wurden das optimale Lenken, Bremsen und Ausweichen trainiert.

Mehr Sicherheit, mehr Fahrspaß

Mittwoch, 24.08.2016

Fahrsicherheitstraining für LKW-Mannschaft von Helmut Meeth

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG liefert ihre Fenster und Haustüren mit einem eigenen, hochmodernen Fuhrpark aus. Dafür sind die Fahrer des Unternehmens auf den unterschiedlichsten Strecken in ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland unterwegs. Damit sie für jede Situation – ganz besonders für die brenzligen – bestens gerüstet sind, hat das Team jetzt ein LKW-Fahrsicherheitstraining auf dem Nürburgring absolviert – mit ganz viel Spaß und Lerneffekt.

„Unsere Fahrer sind jeden Tag auf der Straße, da wollen wir, dass sie überall sicher ankommen. Wir hören einfach viel zu oft von schweren Unfällen mit LKW-Beteiligung“ erklärt Firmenchef Helmut Meeth, warum er für seine Mannschaft ein Fahrsicherheitstraining organisiert hat.

Auf dem Nürburgring warteten einen ganzen Tag lang verschiedene Übungen auf die sechs Fahrer. Zunächst ging es im Slalom um einen Parcours, um die Strecke zu testen und die richtige Lenktechnik zu lernen. Dann standen das effiziente Bremsen und das Ausweichen vor einem Hindernis auf dem Trainingsplan. Weil für LKWs gerade auch Kurven tückisch sein können, wurde diesen ein weiterer Abschnitt gewidmet.

„All diese Übungen waren absolut hilfreich, denn man lernt seine Maschine einfach viel besser kennen. Und wir konnten auch alle Assistenzsysteme einmal richtig austesten“, erzählt Guido Rehm, Leiter Disposition, der früher ebenfalls als Fahrer für das Unternehmen unterwegs war und auch beim Sicherheitstraining mitgemacht hat. Er ergänzt: „Am spannendsten waren das Bremsen beziehungsweise Ausweichen im Gefälle und die Notbremsung in der Kurve.“

Sensibilisiert für sicheres Fahren

Beim Bremsen und Ausweichen im Gefälle (ca. 9%) muss das Fahrzeug zum Stillstand gebracht oder an plötzlichen Hindernissen vorbeimanövriert werden. Auch das Notbremsen in der Kurve verlangte den Teilnehmern alles ab: „Du fährst mit bis zu 40 km/h auf nassem Asphalt ein Gefälle herunter und musst dann auf Zuruf in der Kurve eine Notbremsung einleiten. Das hat uns wirklich allen gezeigt, wie wichtig gute Reifen sind und auch, wie viel Unterschied nur ein oder zwei km/h mehr ausmachen beim Bremsweg“, erklärt Guido Rehm.

Das Erleben dieser Extremsituationen hat nicht nur alle Fahrer für einen sicheren Fahrstil sensibilisiert, sondern auch wertvolle Erfahrung vermittelt, wenn es doch mal brenzlig werden sollte: „Wir fahren schon seit rund 20 Jahren LKW und fühlten uns natürlich bestens gerüstet für jede Situation – aber hier sind wir wirklich alle eines Besseren belehrt worden. Dieser Tag war definitiv sehr lehrreich“, zieht Dispositions-Leiter Guido Rehm ein Fazit.

Alle bestens gerüstet für zukünftige Fahrten: Guido Rehm (Leiter Disposition, Mitte) und sein Team mit Instruktor Klaus Holzem (r.).
Alle bestens gerüstet für zukünftige Fahrten: Guido Rehm (Leiter Disposition, Mitte) und sein Team mit Instruktor Klaus Holzem (r.).

(red)
24.08.16