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Wirtschaftskreis Bernkastel-Wittlich zu Gast bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG

Freitag, 16.11.2018

Was hat eine Hochzeit mit der Produktion von Fenstern zu tun? Das und vieles mehr haben die Mitglieder des Wirtschaftskreis Bernkastel-Wittlich e.V. kürzlich bei einer Betriebsbesichtigung der Helmut Meeth GmbH & Co. KG erfahren. Vergangenen Dienstag waren rund 50 Teilnehmer zu Gast in Wittlich-Wengerohr und nutzten die Möglichkeit, einerseits hinter die Kulissen einer hochmodernen Fensterfertigung zu blicken und sich andererseits im regionalen Dialog mit anderen Unternehmen auszutauschen.


Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG produziert auf einem modernen Maschinenpark mit hohem Automatisierungsgrad.

Auf dem rund einstündigen Rundgang wurden alle Stationen der Fertigung von Kunststoff-Fenstern beleuchtet. Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG produziert auf Maschinen mit einem sehr hohen Automatisierungsgrad, bei denen jedes Rädchen genau ins nächste greift. Gleichzeitig sind aber auch weiterhin qualifizierte Mitarbeiter unerlässlich – beispielsweise bei der Hochzeit: So wird der Arbeitsschritt genannt, bei dem sich der Flügel und der Rahmen eines Fensters zum ersten Mal begegnen. Bis zu diesem Moment erfolgt die Produktion auf zwei unterschiedlichen Linien, erst bei der Hochzeit werden die beiden Bestandteile zu einem Element zusammengebaut.

Regionaler Dialog für spannende Impulse

„Die Kombination aus hoher Automatisierung und dennoch auch der Wichtigkeit menschlicher Arbeitskraft in der Fensterfertigung von Helmut Meeth hat viele unserer Mitglieder überrascht. Es war ein sehr spannender Einblick in die Produktion eines Gegenstandes, den man zwar täglich benutzt, aber über den man eigentlich trotzdem nicht viel weiß“, sagte Frank Weigelt, 1. Vorsitzender des Wirtschaftskreis Bernkastel-Wittlich e.V. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, den Landkreis als attraktiven und florierenden Wirtschaftsstandort weiter zu stärken und zu fördern.


Trotz der hohen Automatisierung sind qualifizierte Mitarbeiter auch heute noch unerlässlich in der Fertigung – etwa bei der Hochzeit.

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG legt nicht nur viel Wert auf den Austausch innerhalb der eigenen Branche, sondern auch auf den regionalen Dialog. „Die Gespräche im WBW sind immer sehr interessant. Unsere Betriebe sind alle völlig verschieden, was die Größe und die Branchen angeht. Dadurch kommen zahlreiche verschiedene Blickwinkel, Erfahrungen, Ideen und Strategien zusammen. Das setzt wirklich spannende Impulse und schafft eine regionale Unterstützung, von der wir alle nur profitieren können“, so Firmenchef Helmut Meeth nach der Veranstaltung.


Frank Weigelt (l.) und Bruno Hebel (r.) vom WBW sowie Helmut Meeth freuten sich, rund 50 Teilnehmer zur Betriebsbesichtigung begrüßen zu dürfen.

AED für mehr Sicherheit

Freitag, 26.10.2018

Wenn das Herz in eine lebensgefährliche Rhythmusstörung gerät, dann ist möglichst schnelle Hilfe das A und O. Bis der Notarzt vor Ort ist, vergehen wertvolle Minuten. Deshalb hat sich die Helmut Meeth GmbH & Co. KG dazu entschlossen, in einen automatisierten externen Defibrillator (AED) zu investieren. Die Ersthelfer des Betriebes wurden bereits im Umgang mit dem Gerät geschult.

Bei Kammerflimmern oder anderen Herzrhythmusstörungen können Elektroschocks durch eine Unterbrechung dafür sorgen, dass wieder ein geordneter Herzschlag beginnt. Doch mit jeder Minute, die bis zur Schockbehandlung vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um bis zu 10 %. Das AED, das der Wittlicher Fensterbauer angeschafft hat, ermöglicht jetzt eine Behandlung noch bevor der Notarzt eintrifft.

Dazu wurden die betrieblichen Ersthelfer geschult. Doch der große Vorteil solcher AEDs ist, dass jeder Laie sie benutzen kann. Das Gerät erklärt dem Helfer per Sprachausgabe, was genau zu tun ist. „Die Chancen für eine erfolgreiche Reanimation liegen mit diesem Gerät bei 30 bis 40 % – im Vergleich zu nur rund 8 % bei normaler Wiederbelebung“, erklärte Martin Stroh, der Geräteverantwortliche im Betrieb. Und Daniela Meeth, Personalleiterin der Helmut Meeth GmbH & Co. KG, fügte hinzu: „Die Kosten von 1.500 Euro sind eine absolut sinnvolle Investition in die Sicherheit unserer Mitarbeiter. Aber natürlich hoffen wir alle, es nie für einen Ernstfall zu brauchen.“

Personalleiterin Daniela Meeth und der Geräteverantwortliche Martin Stroh installierten das AED an einem zentralen Platz in der Produktion, damit es im Notfall für alle leicht zu erreichen ist.
Personalleiterin Daniela Meeth und der Geräteverantwortliche Martin Stroh installierten das AED an einem zentralen Platz in der Produktion, damit es im Notfall für alle leicht zu erreichen ist.

Start für neue Auszubildende

Mittwoch, 12.09.2018

Auch in diesem Jahr bildet die Helmut Meeth GmbH & Co. KG wieder aus. Laura Ludwig aus Altrich hat vor kurzem Ihre Ausbildung zur Industriekauffrau gestartet. „Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG ist ein großes Unternehmen in unserer Region. Ich hatte einfach einen sehr guten Eindruck und bin froh, hier meine Ausbildung machen zu dürfen. Ich hoffe, dass sie sehr abwechslungsreich wird und ich viel Neues lernen werde“, erzählt die 18-Jährige.

„Da kann sie sich sicher sein!“, verspricht Daniela Meeth, Leiterin Personal bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG. Sie erklärt: „Unsere Auszubildenden lernen den Betrieb aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen. Sie durchlaufen zahlreiche Abteilungen, damit sie einen guten Überblick über das gesamte Aufgabenfeld von Industriekaufleuten bekommen.“

Feuerlöschtraining für die gesamte Belegschaft

Montag, 10.09.2018

Wie verhalte ich mich, wenn es brennt? Und wie werden Feuerlöscher richtig verwendet? Genau diese Fragen standen bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG am vergangenen Freitag im Fokus. Das Unternehmen schickte alle 150 Mitarbeiter in ein Feuerlöschtraining.

Feuerlöschtraining

Los ging es mit einer theoretischen Einweisung – und dann durfte jeder Mitarbeiter einmal selbst ran an die Flammen. Möglich war dies durch die drei langjährigen Mitarbeiter Alfred Stolz, Martin Stroh und Frank Nikolay. Sie alle engagieren sich in der Freiwilligen Feuerwehr und waren mit der Durchführung der Schulung betraut.

Feuerlöschtraining

Lektion 1: Eine brennende Gasflasche nicht löschen, sondern einfach zudrehen. Lektion 2: ein simulierter Papierkorbbrand. Immer und immer wieder wurde er angezündet, damit jeder einzelne Mitarbeiter den Brand löschen konnte. Und zum Abschluss gab es noch eine zusätzliche Übung: Das Löschen eines brennenden Reifens.

Feuerlöschtraining

„Dieses Feuerlöschtraining war eine super Sache. Es ist einfach etwas anderes, sich nur theoretisch mit dem Thema Brandschutz auseinanderzusetzen, oder eben die Chance zu haben, in sicherer Umgebung einmal selbst den Umgang mit einem Feuerlöscher zu üben. Ich denke, es hat uns allen geholfen, die Unsicherheit zu verlieren – auch wenn wir natürlich hoffen, dieses Wissen niemals wirklich anwenden zu müssen“, erzählte Firmenchef Helmut Meeth nach der Schulung.

Feuerlöschtraining

Bautechnischer Dienst von GEALAN zu Gast bei Helmut Meeth GmbH & Co. KG

Montag, 25.06.2018

Der ganzheitliche Austausch über die einzelnen Bereiche des Fensterbaus hinweg stand im Mittelpunkt, als die Helmut Meeth GmbH & Co. KG Mitte Juni den Bautechnischen Dienst ihres Profilgebers GEALAN zu Besuch hatte. Zusammen wurden auch die langjährigen Partner SIEGENIA und Glas Fandel besucht.

An zwei Tagen nutzte die Gruppe die Gelegenheit, verschiedene Bereiche der Fensterproduktion zu besichtigen und zu diskutieren
An zwei Tagen nutzte die Gruppe die Gelegenheit, verschiedene Bereiche der Fensterproduktion zu besichtigen und zu diskutieren

Bereits seit 2002 arbeiten der Wittlicher Fensterbauer und der Profilhersteller aus Oberkotzau vertrauensvoll zusammen. Beide Seiten legen großen Wert auf einen regelmäßigen Austausch. Denn letztlich profitieren alle, wenn die Gegebenheiten und Anforderungen detailliert besprochen werden können.

Das zehnköpfige Team des Bautechnischen Diensts von GEALAN und die ebenfalls zehn Mann starke Vertriebsmannschaft von Helmut Meeth trafen sich zum Auftakt in Niederdielfen. Dort wurde das Stammwerk von SIEGENIA besichtigt und der Fokus auf das Thema Beschlag gelegt. Angesichts der stetig steigenden Bedeutung einbruchhemmender Elemente ein wichtiger Ansatzpunkt für die Zusammenarbeit.

Konstruktiver Austausch für doppelten Fortschritt

Am zweiten Tag wurde die Gelegenheit genutzt, direkt in den Produktionshallen von Helmut Meeth über die praktischen Anforderungen eines hoch technisierten Fensterbaubetriebs zu sprechen. Bei einer ausführlichen Werksbesichtigung wurden alle Stationen der Fenster- und Haustürenproduktion beleuchtet.

Firmenchef Helmut Meeth nutzte die Gelegenheit, dem Bautechnischen Dienst von GEALAN die Anforderungen einer hoch technisierten Fensterproduktion vor Ort zu zeigen
Firmenchef Helmut Meeth nutzte die Gelegenheit, dem Bautechnischen Dienst von GEALAN die Anforderungen einer hoch technisierten Fensterproduktion vor Ort zu zeigen

Im Anschluss ging es nach Bitburg zum ebenfalls langjährigen Partner Glas Fandel, um auch die dritte wichtige Komponente der Fensterfertigung in die Diskussion einzubeziehen. Und dann durfte natürlich auch der persönliche Austausch nicht fehlen: Bei einer Führung durch die Erlebniswelt der Bitburger Brauerei war Zeit, nicht nur mehr über den Brauprozess zu erfahren, sondern auch einmal Gespräche abseits des Themas Fenster zu führen.

„Unsere Vertriebsmannschaft und die Mitarbeiter des Bautechnischen Dienstes treffen sich regelmäßig auf Baustellen. Je besser wir alle zusammenarbeiten, desto mehr profitieren beide Seiten von einem guten Ergebnis. Der Austausch in einem solchen Rahmen – sowohl was das Fachliche wie auch was das Persönliche angeht – ist deshalb Gold wert. Wir freuen uns immer wieder, mit GEALAN auf solch konstruktive Weise am stetigen Fortschritt zu arbeiten“, sagte Firmenchef Helmut Meeth.

„Je besser wir zusammenarbeiten, desto größer sind die positiven Effekte für alle“, sagte Helmut Meeth im Rahmen des Austauschs.
„Je besser wir zusammenarbeiten, desto größer sind die positiven Effekte für alle“, sagte Helmut Meeth im Rahmen des Austauschs.

Tschüss Sonderbau, hallo Ruhestand!

Mittwoch, 09.05.2018

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG hat ihren langjährigen Produktionsmitarbeiter Waldemar Wegner in den Ruhestand verabschiedet. Der 63-Jährige arbeitete bereits seit 2001 in der Fertigung des Wittlicher Fensterbauers und war dort Profi für den Sonderbau.

„Fachwissen wie dieses ist essentiell für unser Unternehmen. Deshalb schmerzt es natürlich, künftig auf all die Erfahrung von Waldemar Wegner verzichten zu müssen – aber der Ruhestand ist selbstverständlich hoch verdient und wir wünschen nur das Beste!“, sagte Firmenchef Helmut Meeth bei der offiziellen Verabschiedung.

Gefragt, was er denn mit der neu gewonnenen Zeit anfangen wird, antwortete Wegner mit einem Schmunzeln: „Zeit? Die werde ich trotz Ruhestand immer noch nicht haben.“ Neben seinen Bienen und verschiedenen Reisezielen sollen ihn aber vor allem seine sieben Enkel künftig mehr zu sehen bekommen.

Langjähriger Gebietsverkaufsleiter in Ruhestand verabschiedet

Montag, 09.04.2018

Nach fast 24 Jahren im Unternehmen hat die Helmut Meeth GmbH & Co. KG ihren Außendienstmitarbeiter Kurt Schmitz in den Ruhestand verabschiedet.

„Kurt Schmitz war über so lange Zeit Teil unseres Teams, ist einen so langen Weg mit unserem Unternehmen gegangen, da fällt der Abschied natürlich schwer. Für die engagierte Arbeit in all den Jahren bedanke ich mich herzlich und wünsche jetzt nur das Beste für den Ruhestand“, sagte Firmenchef Helmut Meeth bei der offiziellen Verabschiedung.

Pläne hat der 63-Jährige schon reichlich: „Mein erstes großes Projekt wird die Renovierung des Koi-Teichs. Dafür ist ja jetzt endlich Zeit da. Mein Fitness-Studio wird mich künftig auch häufiger sehen. Und Reisen steht auch auf dem Plan – langweilig wird mir also nicht werden.“

Größter Fensterhersteller Amerikas zu Gast bei Helmut Meeth GmbH & Co. KG

Montag, 26.03.2018

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG hat vor kurzem besonderen Besuch empfangen: Andersen Windows – den größten Fenster- und Türenhersteller Amerikas. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bayport, Minnesota war zu Gast, um den hochmodernen Maschinenpark des Wittlicher Fensterbauers zu besichtigen.

Andersen Windows wurde 1903 gegründet, hat heute mehr als 12.000 Mitarbeiter, produziert 20.000 Fenster pro Tag in 15 Werken– und kam, um sich bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG die Leistungsfähigkeit eines hochmodernen Maschinenparks und die hohe Qualität der damit gefertigten Elemente anzusehen.

Bei einer knapp zweistündigen Betriebsbesichtigung waren aber nicht nur die Maschinen und der Fertigungsablauf Thema zwischen Steve Kirby (Vice President supply chain services), seinen Kollegen und Helmut Meeth, sondern auch die Vergangenheit. „1990, als ich selbst noch ziemlich frisch war in der Fensterbranche, bin ich im Rahmen einer Window Study Tour einmal zu Gast gewesen bei Andersen Windows in Amerika. Umso mehr hat mich natürlich jetzt dieser Gegenbesuch gefreut. Auch, weil er ins Gedächtnis ruft, wie viel sich eigentlich seitdem getan hat. Sowohl in unserer Branche als auch in unseren beiden Unternehmen“, erzählte Geschäftsführer Helmut Meeth.

Helmut Meeth (Mitte) und Jürgen Stecker (Leitung Kundenbetreuung und Technik, 2.v.r.) freuten sich sehr über den Besuch von Steve Kirby, VP supply chain services bei Andersen Corporation (3.v.r.) mit seinen Kollegen Michelle Brand und Brian Kofal (2.v.l.). Begleitet wurden sie von Ellis Dillen (President und CEO Sturtz Machinery Inc, r.) und Norbert Lahr (Stürtz Maschinenbau GmbH, l).
Helmut Meeth (Mitte) und Jürgen Stecker (Leitung Kundenbetreuung und Technik, 2.v.r.) freuten sich sehr über den Besuch von Steve Kirby, VP supply chain services bei Andersen Corporation (3.v.r.) mit seinen Kollegen Michelle Brand und Brian Kofal (2.v.l.). Begleitet wurden sie von Ellis Dillen (President und CEO Sturtz Machinery Inc, r.) und Norbert Lahr (Stürtz Maschinenbau GmbH, l).

Helmut Meeth GmbH & Co. KG investiert in ihren Aluminium-Bereich

Donnerstag, 22.02.2018

Die Helmut Meeth GmbH & Co. KG hat sich zu einer Investition in ihre Aluminium-Fertigung entschlossen und ein neues Stabbearbeitungszentrum angeschafft. Dabei wurde wieder auf den Partner elumatec vertraut. Gleichzeitig setzt der Wittlicher Fensterbauer bei seiner Strategie im Aluminium-Bereich einen neuen Schwerpunkt und konzentriert sich dafür zunächst auf die Fertigung von Haustüren.

Vielseitigkeit, Schnelligkeit und Präzision – drei Eigenschaften mit denen das neue Stabbearbeitungszentrum die Helmut Meeth GmbH & Co. KG überzeugt hat.
Vielseitigkeit, Schnelligkeit und Präzision – drei Eigenschaften mit denen das neue Stabbearbeitungszentrum die Helmut Meeth GmbH & Co. KG überzeugt hat.

Bereits vor einigen Jahren hatte die Helmut Meeth GmbH & Co. KG eine neue Maschine vom Hersteller elumatec gekauft. Mit der Qualität sowie auch mit der Zusammenarbeit war das Wittlicher Unternehmen sehr zufrieden, sodass die Entscheidung, auch beim neuen Bearbeitungszentrum auf den Partner aus Baden-Württemberg zu setzen, sehr leicht fiel.

Vielseitigkeit, Schnelligkeit, Präzision

Das neue Stabbearbeitungszentrum SBZ 122/75 kommt mit einer sehr kleinen Stellfläche aus, übernimmt aber zahlreiche verschiedene Fertigungsschritte, sodass die Bearbeitung der Profilstäbe nach Durchlaufen dieser Maschine weitgehend abgeschlossen ist. „Das Bearbeitungszentrum ermöglicht uns, mehr zu produzieren, weil die Fertigungszeiten kürzer sind. Die Rüst- und Nebenzeiten werden durch diese Maschine minimiert, zum Beispiel durch den automatischen 12-fach-Werkzeugwechsler“, erklärt Jürgen Stecker, Leitung Kundenbetreuung und Technik bei der Helmut Meeth GmbH & Co. KG.

Die neue Maschine braucht zwar nur eine verhältnismäßig kleine Stellfläche, der Aufbau war dennoch eine Herausforderung.
Die neue Maschine braucht zwar nur eine verhältnismäßig kleine Stellfläche, der Aufbau war dennoch eine Herausforderung.

Gleichzeitig führt die Maschine die einzelnen Arbeitsschritte mit sehr hoher Präzision aus – und zwar immer und immer wieder, sodass konstant eine sehr gute Qualität der Bearbeitung gewährleistet ist. Und auch die Oberfläche der Profilstäbe wird geschont, denn alle Arbeitsgänge werden bei ruhendem Profilstab vorgenommen, egal ob Fräsen, Bohren oder Gewindeschneiden.

„Wir haben für diese Maschine eine Investition in Höhe von 130.000 € getätigt, weil wir davon überzeugt sind, dass sie uns die ideale Kombination aus Vielseitigkeit, Schnelligkeit und Präzision bietet. Gleichzeitig nutzen wir diese Veränderung in unserer Aluminium-Produktion, um auch unserem Portfolio hier einen neuen Schwerpunkt zu geben und konzentrieren uns dafür zunächst auf die Fertigung von Haustüren – dafür sind wir technisch jetzt optimal gerüstet“, erklärt Firmenchef Helmut Meeth.

Die neue Maschine übernimmt zahlreiche verschiedene Fertigungsschritte, sodass die Bearbeitung der Profilstäbe danach weitgehend abgeschlossen ist.
Die neue Maschine übernimmt zahlreiche verschiedene Fertigungsschritte, sodass die Bearbeitung der Profilstäbe danach weitgehend abgeschlossen ist.

Helmut Meeth GmbH & Co. KG spendet für den guten Zweck vor der Haustür

Donnerstag, 22.02.2018

Keine Weihnachtsgeschenke für die Kunden, stattdessen Spenden für den guten Zweck – so verfährt die Helmut Meeth GmbH & Co. KG schon seit vielen Jahren. Diesmal gingen die Spenden im Wert von jeweils 1.000 € an den Elternkreis behinderter Kinder Wittlich e.V. und den Ökumenischen Hospizdienst Wittlich.

„Wir freuen uns jedes Jahr, gute Zwecke direkt vor unserer Haustür unterstützen zu können. Es gibt so viele engagierte Menschen, die diese Aufmerksamkeit und Wertschätzung für ihre Arbeit verdienen. Sie leisten einen Beitrag, der tatsächlich Leben verändert – und damit letztlich auch unsere gesamte Gesellschaft. Das verdient Respekt und Unterstützung“, sagte Firmenchef Helmut Meeth.

Während der Wittlicher Fensterbauer mindestens einen Spendenzweck in jedem Jahr neu auswählt, ist ein anderer in den vergangenen sieben Jahren immer konstant geblieben: Die Unterstützung für den Elternkreis behinderter Kinder. „Maria Klein und der gesamte Verein liegen uns wirklich am Herzen. Die vielen Ehrenamtlichen stemmen zahlreiche verschiedene Projekte, die ganz konkrete, greifbare Verbesserungen herbeiführen“, erklärte Daniela Meeth (Leitung Personal) bei der symbolischen Spendenübergabe.

Unterstützung bereits im siebten Jahr: Daniela Meeth (Leitung Personal Helmut Meeth GmbH & Co. KG, r.) mit Marita Weber (2. Vorsitzende) und Cornelia Wagner (Kassenwart) vom Elternkreis behinderter Kinder
Unterstützung bereits im siebten Jahr: Daniela Meeth (Leitung Personal Helmut Meeth GmbH & Co. KG, r.) mit Marita Weber (2. Vorsitzende) und Cornelia Wagner (Kassenwart) vom Elternkreis behinderter Kinder

In diesem Jahr wird der Elternkreis die Spende für eine Familienfreizeit verwenden: „Wir sind dann immer mit allen Familienmitgliedern unterwegs und so findet jeder Anschluss – sowohl zum Spaß haben als auch zum Austauschen“, sagte Marita Weber, stellvertretende Vorsitzende beim Elternkreis und ihre Vereinskollegin Cornelia Wagner fügte hinzu: „Das haben wir bereits ein paar Mal gemacht und es war immer wahnsinnig schön und hat allen so gut getan. Es hilft einfach, die Erfahrungen zu teilen – aber auch, einmal aus dem Gewohnten herauszukommen.“

Ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit verdient

Die zweite Spende der Helmut Meeth GmbH & Co. KG geht in diesem Jahr an den Ökumenischen Hospizdienst Wittlich, der sich seit 20 Jahren um die Begleitung von Sterbenden und ihren Familien kümmert. Derzeit sind es drei hauptamtliche Hospizfachkräfte und 47 Ehrenamtliche, die Zuwendung und Seelsorge, aber auch ganz praktische Hilfe leisten.

„Sterben und Tod sind für die meisten von uns ein schwieriges Thema. Und wohl deshalb auch eines, das in der Öffentlichkeit nicht häufig vorkommt. Mit unserer Spende wollen wir darum nicht nur finanziell helfen, sondern diese wichtige Arbeit ein wenig mehr in den Fokus rücken“, erzählte Daniela Meeth.

Spende für ein sensibles Thema: Daniela Meeth (Leitung Personal Helmut Meeth GmbH & Co. KG, l.) mit Maria Groß vom Ökumenischen Hospizdienst Wittlich und Caritasdirektor Frank Zenzen.
Spende für ein sensibles Thema: Daniela Meeth (Leitung Personal Helmut Meeth GmbH & Co. KG, l.) mit Maria Groß vom Ökumenischen Hospizdienst Wittlich und Caritasdirektor Frank Zenzen.

„Wir freuen uns sehr über diese Spende – und wir sind darauf angewiesen. Wir nutzen sie zum Beispiel für kleine Extras, die den Alltag der Betroffenen sofort, ohne lange Prozesse etwas einfacher machen. Aber auch, um unseren Ehrenamtlichen Danke zu sagen, zum Beispiel über ein Seminar oder ein gemeinsames Wochenende“, erklärte Maria Groß, die hauptamtlich für den Hospizdienst tätig ist.

„Die Ehrenamtlichen sind das Rückgrat des Hospizdienstes. Sie stecken viel Engagement und Kraft in die persönliche Betreuung der Sterbenden. Deshalb ist es uns wichtig, Wertschätzung zurückzugeben – genau das ermöglichen uns Spenden wie diese“, fügte Frank Zenzen, Caritasdirektor, noch hinzu.